Baden-Baden erleben 2026: Echte Insider-Tipps von Einheimischen

Sandra und Alex
Von Sandra & Alex • Insider-Update 2026
Eure lokalen Guides für Baden-Baden.

Hi, wir sind Sandra & Alex und Baden-Baden ist seit über 20 Jahren unsere Wahlheimat. Wir kennen diese Stadt wie unsere Westentasche: die Ecken, die in keinem Reiseführer stehen, die Restaurants, in die nur Einheimische gehen, und die Aussichtspunkte, an denen man zum Sonnenuntergang über den Schwarzwald bis nach Frankreich blicken kann. Auf dieser Seite zeigen wir euch Baden-Baden, wie wir es lieben und zwar ehrlich, persönlich und mit Tipps.

Baden-Baden Infografik und hilfreiche Übersicht.

Baden-Baden gehört für uns zu den schönsten Städten Deutschlands. Das sagen wir nicht, weil es gut klingt sondern weil wir es jeden Tag erleben. Egal ob der morgendliche Lauf durch die Lichtentaler Allee, ein Kaffee am Marktplatz im Lichtental, eine Feierabend-Wanderung auf den Battertfelsen oder ein Abend im Casino: Diese Stadt hat eine Atmosphäre, die man schwer in Worte fassen kann. Eleganz trifft auf Natur, Geschichte auf Lebensfreude, Weltstadt-Flair auf Schwarzwald Gemütlichkeit.


📍 Status:
UNESCO Welterbe seit 2021
👥 Einwohner:
56.881 (Dez. 2024)
📐 Fläche:
140,19 km²
📮 PLZ:
76530 (Zentrum)
🚗 Kennzeichen:
BAD
🌡️ Thermalquellen:
Bis zu 68°C heiß

Baden-Baden auf einen Blick

Baden-Baden liegt am Westrand des nördlichen Schwarzwalds, etwa 40 Kilometer südlich von Karlsruhe. Mit rund 56.881 Einwohnern auf 140,19 km² ist die Stadt zwar überschaubar, aber ihr Ruf ist weltbekannt: Seit 2021 gehört Baden-Baden zum UNESCO-Welterbe als Teil der „Great Spa Towns of Europe“ eine Auszeichnung, die die über 2.000-jährige Bädergeschichte der Stadt würdigt. Schon die Römer nutzten die heißen Thermalquellen, die hier am Fuße des Schwarzwalds entspringen.


Die Oos – der Fluss durch die Lichtentaler Allee in Baden-Baden

Durch die Stadt fließt die Oos, ein kleiner, hübscher Fluss, der besonders entlang der Lichtentaler Allee für das romantische Flair sorgt. Die Stadt liegt auf einer Höhe zwischen 110 und 1.002 Metern. Der höchste Punkt ist die Badener Höhe, die bereits zum Nationalpark Schwarzwald gehört.

Anreise nach Baden-Baden

  • Mit dem Auto: Über die A5, Ausfahrt 51 (Baden-Baden). Von Karlsruhe seid ihr in 30 Minuten da, von Stuttgart in etwa einer Stunde, von Freiburg in knapp 1,5 Stunden.
  • Mit der Bahn: Der ICE hält am Bahnhof Baden-Baden (Stadtteil Oos). Von dort fahren regelmäßig Busse ins Zentrum die Linie 201 bringt euch direkt in die Innenstadt (Fahrtzeit ca. 10 Minuten). Ausstieg: Leopoldsplatz.
Unser Parktipp: Als Einheimische parken wir fast immer im Parkhaus Wagner das ist am günstigsten in der Innenstadt und rund um die Uhr geöffnet. Wenn ihr im Einkaufszentrum etwas kauft, könnt ihr euch den Parkschein abstempeln lassen.

Wetter und beste Reisezeit in Baden-Baden

Wetter in Baden-Baden

Baden-Baden liegt geschützt im Tal der Oos nach Norden und Osten durch die Schwarzwaldhöhen abgeschirmt, zur Rheinebene hin offen. Das Ergebnis: ein besonders mildes, fast mediterranes Klima mit frühem Frühling und langem, sonnigen Herbst. Im Sommer sind Temperaturen über 30 °C keine Seltenheit. Die beste Reisezeit ist von Mai bis September.

Beste Zeit
Gut
Gemischt
Weniger gut
❄️
-1°
Jan
🌨️
-1°
Feb
🌤️
11°
Mär
16°
Apr
🌤️
20°
Mai
☀️
23°
12°
Jun
☀️
25°
14°
Jul
☀️
25°
13°
Aug
🌤️
21°
10°
Sep
🌥️
15°
Okt
🌧️
10°
Nov
🌨️
Dez

📊 Langjährige Monatsdurchschnitte (1991–2020). Im Sommer sind Spitzenwerte von 30 °C und mehr möglich. Quelle: klima.org

Beste Reisezeit

Baden-Baden ist das ganze Jahr über eine Reise wert. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Charme:

Frühling & Sommer Die Magnolienblüte in der Lichtentaler Allee im Frühling ist atemberaubend. Im Sommer bieten die Wanderungen zum Geroldsauer Wasserfall die perfekte Abkühlung.
Herbst & Winter Der Herbst taucht den Schwarzwald in ein Farbenmeer. Im Winter lockt einer der längsten Weihnachtsmärkte Deutschlands, der oft bis in den Januar hinein geht.

Die Top-Sehenswürdigkeiten in Baden-Baden

Baden-Baden steckt voller Sehenswürdigkeiten von prachtvoller Architektur über weltberühmte Thermen bis hin zu Parks und Schlössern. Wer die Stadt wirklich erfahren möchte, braucht mindestens zwei Tage.


Kurhaus und Casino Baden-Baden bei Nacht – eines der schönsten Casinos der Welt

Kurhaus und Casino Baden-Baden

Das Kurhaus ist das Herz von Baden-Baden und architektonisch einfach beeindruckend. Der neoklassizistische Bau beherbergt unter anderem das weltberühmte Casino Baden-Baden, das schon Marlene Dietrich als das schönste Casino der Welt bezeichnete. Die prunkvollen Säle sind selbst dann einen Besuch wert, wenn man nicht spielen möchte, es gibt täglich Führungen.

Unser Tipp: Geht abends hin, wenn das Casino beleuchtet ist. Selbst wenn ihr nicht spielen wollt, könnt ihr an der Bar einen Drink nehmen und die Atmosphäre aufsaugen. Dresscode beachten: Für Herren gilt Sakko-Pflicht.

Lichtentaler Allee

Die schönste Parkanlage der Stadt erstreckt sich über 2,3 Kilometer entlang der Oos und ist für uns einer der magischsten Orte in Baden-Baden. Der Park geht auf das 17. Jahrhundert zurück und wurde im 19. Jahrhundert zur Flaniermeile der europäischen High Society umgestaltet. Heute findet ihr hier alte Baumriesen, exotische Pflanzen, das Museum Frieder Burda und eine Ruhe, die mitten in der Stadt fast surreal wirkt.

Unser Tipp: Kommt morgens früh zum Joggen oder einfach zum Spazieren. Wenn der Nebel noch über der Oos liegt und sonst niemand da ist, fühlt sich dieser Ort an wie ein verwunschener Garten. Am Ende liegt das Kloster Lichtenthal, wo ihr unbedingt die selbstgebackenen Zimtschnecken probieren solltet.

Trinkhalle

Die Trinkhalle mit ihren beeindruckenden Wandelgängen und Fresken aus dem 19. Jahrhundert ist ein Muss bei jedem Besuch. Die Wandbilder erzählen Sagen und Legenden aus der Region. Hier könnt ihr auch das berühmte Thermalwasser probieren, kostenlos, direkt aus der Quelle.

Museum Frieder Burda

Direkt am Anfang der Lichtentaler Allee steht das vom New Yorker Stararchitekten Richard Meier entworfene Museum Frieder Burda. Schon das Gebäude selbst ist ein Kunstwerk. Drinnen erwarten euch Werke von Picasso, Gerhard Richter und wechselnde Ausstellungen.

Festspielhaus

Mit 2.500 Sitzplätzen ist das Festspielhaus Baden-Baden das größte Opern- und Konzerthaus Deutschlands. Internationale Stars geben sich hier die Klinke in die Hand.

Die Altstadt

Oberhalb des Bäderviertels liegt die historische Altstadt mit kleinen Gassen, eleganten Boutiquen, dem Marktplatz mit der Stiftskirche und der Florentiner Terrasse, einem der schönsten Aussichtspunkte der Stadt.


Das Rebland: Weinberge und Genuss

Nur wenige Autominuten vom Zentrum entfernt beginnt das Baden-Badener Rebland. Die drei Weindörfer Steinbach, Neuweier und Varnhalt schmiegen sich in die Weinberge und bieten fantastische Ausblicke auf die Rheinebene.

Unser Wein-Tipp: Besucht das Schloss Neuweier. Hier könnt ihr nicht nur hervorragenden Riesling probieren, sondern auch im Innenhof die Ruhe genießen. Wer es uriger mag, sucht sich eine der vielen Straußencliquen.

Shopping: Zwischen Kolonnaden und Boutiquen

Baden-Baden ist ein Paradies für alle, die das Besondere suchen. In der Sophienstraße und rund um das Kurhaus findet ihr keine riesigen Ketten, sondern inhabergeführte Boutiquen, exklusive Juweliere und traditionsreiche Läden.



Thermen, Spa und Wellness

Baden-Baden wäre nicht Baden-Baden ohne seine Thermalquellen. Das heiße, mineralreiche Wasser sprudelt hier seit über 2.000 Jahren aus der Erde. Kein Wunder dass die Stadt Wellness-Hauptstadt Deutschlands genannt wird und Spa-Gäste aus ganz Europa anzieht.

Caracalla Therme: Spa und Wellness auf höchstem Niveau

Die Caracalla Therme ist das moderne Spa-Bad der beiden Thermalbäder. Auf rund 4.000 Quadratmetern bietet das Caracalla Wellness-Erlebnisse für die ganze Familie: Innen- und Außenbecken, Saunalandschaft, Strömungskanäle und Whirlpools, alles gespeist mit echtem Thermalwasser. Für Wellness-Urlauber ist die Caracalla oft die erste Wahl.

Friedrichsbad: Baderitual wie vor 150 Jahren

Das Friedrichsbad ist das Gegenprogramm: Ein historisches Baderitual in 17 Stationen, das seit 1877 praktisch unverändert ist. Das Gebäude selbst ist ein Renaissance-Palast mit beeindruckenden Kuppeln und Mosaiken.

Unsere Empfehlung: Wenn ihr nur eine Therme schafft und es euer erster Besuch ist, geht ins Friedrichsbad. Dieses Wellness-Erlebnis gibt es so nirgendwo anders zu erfahren als hier in Baden-Baden.

Natur erleben: Berge, Felsen und Wasserfälle

Was viele nicht wissen: Baden-Baden hat den größten Stadtwald Deutschlands. Die Natur beginnt direkt vor der Haustür.

Merkurberg: Baden-Badens Hausberg

Der Merkur ist mit 668 Metern der Hausberg. Mit der historischen Merkurbergbahn geht es in wenigen Minuten nach oben. Oben erwartet euch ein grandioser Panoramablick über die Stadt, die Rheinebene, die Vogesen und den Schwarzwald.

Unser Tipp: Oben gibt es ein Lokal und kostenlose Liegestühle. Ein bis zweimal im Jahr findet auf dem Merkur das Jazzfestival statt, eines der coolsten Events in Baden-Baden.

Battertfelsen: Der beste Panoramablick

Wenn uns jemand nach dem einen Ort fragt, den man gesehen haben muss, sagen wir: die Battertfelsen. Der Aufstieg dauert nur etwa 15-20 Minuten, und oben erwartet euch ein 180-Grad-Panorama über Baden-Baden, die Rheinebene bis nach Frankreich.

Unser Tipp: Kommt zum Sonnenuntergang. Wenn die Sonne über Frankreich untergeht und den Himmel orange färbt, ist das einer der schönsten Momente in Baden-Baden.
Geroldsauer Wasserfall in Baden-Baden im Sommer mit grüner Vegetation

Geroldsauer Wasserfall

Der Geroldsauer Wasserfall ist unser Sommer-Lieblingsort. Das Wasser stürzt über moosbedeckte Felsen in die Tiefe, umgeben von dichtem Wald. Im Mai und Juni blühen rundherum die Rhododendren.

Unser Tipp: Nicht weit entfernt liegt die Mühle in Geroldsau, ein richtig gutes Restaurant. Die perfekte Kombination: erst Wasserfall, dann Mittagessen.

→ Geroldsauer Wasserfall – Anfahrt, Wanderung & beste Jahreszeit

Altes Schloss Hohenbaden

Hoch über Baden-Baden thront die Ruine der Burg Hohenbaden aus dem 12. Jahrhundert. Von hier oben habt ihr einen fantastischen Blick auf die Stadt. Die Burg ist der perfekte Ausgangspunkt für die Wanderung zu den Battertfelsen.

Rosengarten Baden-Baden und das Open Air Kino was ein absoluter Geheimtipp ist.

Rosenneuheitengarten auf dem Beutig

Der Rosenneuheitengarten ist ein Ort, der bei Touristen oft unter dem Radar fliegt. Im Juni und Juli, wenn alles in voller Blüte steht, ist der Garten ein absoluter Traum. Dazu kommt die Aussicht über Baden-Baden. Der Eintritt ist kostenlos. Im Sommer finden hier außerdem Open-Air-Kinos des Moviac statt.


Unsere Lieblingscafés und Restaurants

Baden-Baden hat eine hervorragende Gastro-Szene von der gehobenen Küche bis zum ehrlichen Vesper. Kein Wunder, dass Tourismus und Gastronomie hier seit Jahrhunderten Hand in Hand gehen.

Kaffee trinken

Am schönsten finden wir es direkt in Lichtental, besonders wenn Markt ist. Dort gibt es einen Kaffeewagen, der richtig guten Kaffee macht. Wer es klassisch-gediegen mag, geht ins Café König. Einen Kaffee am Tennisverein Rot-Weiß direkt an der Promenade ist ein Geheimtipp.

Mittagessen

Das Rizi in der Innenstadt am Augustplatz ist super für Mittagessen. Biergärten: Waldschenke (Lieblingsessen: Salat), Biergarten am Aumattstadion (Burger) und die Geroldsauer Mühle.

Pizza

Wer richtig gute Pizza sucht, ist im Rivazza gut aufgehoben, aber auch Mama Lina macht hervorragende Pizza.

Dachterrassen

Für Drinks mit Aussicht: Die Dachterrasse vom Europäischen Hof oder die Rooftop-Bar vom Roomers. Beide lohnen sich egal zu welcher Uhrzeit.


Übernachten in Baden-Baden: Die Hotelauswahl in Baden-Baden ist außergewöhnlich breit. Vom luxuriösen Grandhotel wie dem Brenners Park-Hotel oder dem Europäischen Hof über stilvolle Boutique-Hotels bis hin zu gemütlichen Pensionen und Ferienwohnungen, für jeden Geschmack und jedes Budget gibt es das passende Hotel. Wer Wellness und Spa direkt im Hotel möchte, ist im Brenners oder im Roomers bestens aufgehoben. Unser Tipp: Auch in den Ortsteilen Lichtental oder Neuweier gibt es charmante Hotels und Unterkünfte, die ruhiger liegen und oft günstiger sind als direkt im Zentrum.

Baden-Baden mit dem Roller erkunden

2026 haben wir ein neues Abenteuer gestartet: Wir erkunden den Schwarzwald mit dem Roller. Baden-Baden ist der perfekte Ausgangspunkt dafür. Die Schwarzwaldhochstraße (B500) beginnt praktisch direkt vor der Tür.

Yburg Baden-Baden beim Sonnenuntergang.

Von Baden-Baden aus könnt ihr wunderbar ins Rebland fahren und die Weinberge mit Ortschaften wie Neuweier, Steinbach und Varnhalt erkunden. Oder ihr nehmt die kurvige Strecke Richtung Yburg.

Die Ortsteile von Baden-Baden

Baden-Baden ist mit einer Fläche von 140,19 km² und 56.881 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) eine der flächenmäßig größten Städte Baden-Württembergs. Das Stadtgebiet gliedert sich in zahlreiche Ortsteile, die alle ihren eigenen Charakter haben. Das Kfz-Kennzeichen ist BAD, die PLZ des Stadtzentrums ist 76530.

Haueneberstein

Nordwestlich des Zentrums liegt Haueneberstein, ein echter Weinort an der Badischen Spargelstraße mit rund 4.167 Einwohnern (PLZ 76532). Wir wohnen hier seit vielen Jahren. Mit dem Bio-Weingut Maier, dem Landseehof, der Brennerei Sax, dem ATA Soulfood und der Eis Garage hat das Dorf mehr zu bieten als man auf den ersten Blick vermutet. Das historische Rathaus aus dem Jahr 1889, die Barockkirche St. Bartholomäus und das Heimatmuseum machen den alten Ortskern sehenswert. Haueneberstein ist kein Touristenziel, sondern ein sehr schöner Ort zum Leben.

Lichtental

Direkt südlich des Zentrums, am Ende der Lichtentaler Allee, liegt das charmante Lichtental. Das Kloster Lichtenthal, gegründet 1245, ist einer der ältesten noch bewohnten Zisterzienserinnenkonvente Deutschlands. Hier gibt es frisch gebackene Schnecken zu kaufen, einen kleinen Markt und eine Ruhe, die man in unmittelbarer Stadtnähe kaum erwartet. Für uns einer der schönsten Ortsteile Baden-Badens.

Ebersteinburg

Hoch über dem Murgtal thront Ebersteinburg mit der Burgruine Eberstein und einem fantastischen Panoramablick auf die Rheinebene und den Schwarzwald. Der Ortsteil ist für Wanderer interessant: Von hier aus führen schöne Wege durch den Wald, unter anderem auch nach Haueneberstein.

Das Rebland: Neuweier, Varnhalt und Steinbach

Die drei Weindörfer des Reblands liegen westlich des Zentrums und bieten einen kompletten Kontrastwechsel zur mondänen Kurstadt. Weinberge, Streuobstwiesen, kleine Weingüter und eine Ruhe, die man so nah an einer Stadt kaum erwartet. Für Weinliebhaber ein Pflichtprogramm.

Oos

Oos ist vor allem als Standort des ICE-Bahnhofs bekannt. Hier beginnt die Oos, der Fluss der durch die Lichtentaler Allee fließt und der Stadt ihren Namen gab. Wer mit dem Zug anreist landet in Oos und fährt von dort mit der Buslinie 201 ins Zentrum.

Sandweier und weitere Ortsteile

Sandweier liegt am nördlichen Stadtrand und grenzt an Haueneberstein. Weitere Ortsteile wie Balg, Müllenbach und Hardberg haben ihren eigenen Charakter als ruhige Wohnorte am Rande des Stadtgebiets.

Praktische Informationen für euren Baden-Baden Besuch

Parken: Unser Tipp: das Parkhaus Wagner in der Innenstadt. Es ist das günstigste zentrale Parkhaus, und wenn ihr im angeschlossenen Einkaufszentrum etwas kauft, könnt ihr euch den Parkschein abstempeln lassen.

Vom Bahnhof in die Stadt: Der ICE-Bahnhof liegt im Stadtteil Oos. Die Buslinie 201 bringt euch in etwa 10 Minuten in die Innenstadt. Alternativ sind es ca. 4 km zu Fuß entlang der Oos.

Baden-Baden Card: Wer mehrere Sehenswürdigkeiten besuchen möchte, sollte sich die Kur-Taxe zunutze machen, die bei Übernachtungen automatisch erhoben wird. Damit erhaltet ihr Vergünstigungen bei vielen Attraktionen und könnt Busse kostenlos nutzen. Weitere Informationen dazu gibt es direkt bei der Tourist-Information Baden-Baden am Kurhaus.

Budget-Tipps: Vieles in Baden-Baden ist kostenlos: die Lichtentaler Allee, die Battertfelsen, die Trinkhalle. Der Geroldsauer Wasserfall ist ebenfalls frei zugänglich.

Kultur, Events und Veranstaltungen

Baden-Baden ist nicht nur Wellness-Destination sondern auch eine der bedeutendsten Kulturstädte Deutschlands. Das Festspielhaus, das Theater Baden-Baden, die Philharmonie und zahlreiche Museen machen die Stadt zu einem Magnet für Kulturliebhaber aus aller Welt. Tourismus und Kultur sind hier seit über 200 Jahren untrennbar miteinander verbunden.

Weihnachtsmarkt

Der Baden-Badener Weihnachtsmarkt gehört zu den längsten in Deutschland er startet Ende November und läuft bis in den Januar hinein. Wirklich schöne Atmosphäre mit leckerem Essen, direkt vor dem Kurhaus.

Pferderennen Iffezheim bei Baden-Baden - Kulando 2026.

Pferderennen in Iffezheim

Die Galopprennbahn in Iffezheim, direkt vor den Toren Baden-Badens, ist eine der traditionsreichsten in Deutschland. Die Große Woche im Sommer ist das Highlight. Unser Tipp: Ab dem sechsten Rennen ist der Eintritt oft kostenlos. Zieht euch schick an das gehört dazu.

Jazzfestival auf dem Merkur

Ein bis zweimal im Jahr findet auf dem Merkurberg das Jazzfestival statt für uns eines der coolsten Events in Baden-Baden überhaupt. Musik, Atmosphäre, Aussicht: alles passt.

Häufig gestellte Fragen zu Baden-Baden

Was ist so besonders an Baden-Baden?
Baden-Baden liegt an der perfekten Schnittstelle zwischen mondänem Stadtleben und wilder Natur. Das Besondere ist die Kombination aus UNESCO-Welterbe-Architektur, weltberühmten Thermalquellen und der direkten Lage am Nationalpark Schwarzwald.
Wofür ist Baden-Baden am bekanntesten?
Weltweite Bekanntheit genießt die Stadt für ihr Casino, das Festspielhaus als zweitgrößtes Opernhaus Europas und für die jahrtausendealte Bädertradition. Seit 2021 ist sie zudem als eine der Great Spa Towns of Europe Teil des UNESCO-Welterbes.
Wie viele Einwohner hat Baden-Baden?
Baden-Baden hat 56.881 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024) auf einer Fläche von 140,19 km². Das Kfz-Kennzeichen ist BAD, die Postleitzahl des Stadtzentrums ist 76530.
Welche Ortsteile hat Baden-Baden?
Baden-Baden besteht aus zahlreichen Ortsteilen. Die wichtigsten sind Lichtental, Haueneberstein, Ebersteinburg, Oos sowie das Rebland mit Neuweier, Varnhalt und Steinbach. Jeder Ortsteil hat seine eigene Geschichte und Atmosphäre.
Was muss man in Baden-Baden unbedingt gesehen haben?
Die Trinkhalle, das Casino, die Lichtentaler Allee, den Battertfelsen zum Sonnenuntergang und mindestens eine der beiden Thermen. Wenn ihr Zeit habt, lohnt sich auch der Merkurberg.
Wie viele Tage braucht man für Baden-Baden?
Für die wichtigsten Highlights reicht ein voller Tag. Wir empfehlen aber mindestens 2-3 Tage, um die Stadt wirklich zu genießen und auch die Natur zu erkunden.
Ist Baden-Baden teuer?
Baden-Baden hat den Ruf einer teuren Stadt. Aber vieles ist kostenlos (Parks, Wanderungen, Aussichtspunkte), und auch die Thermen sind mit 25-30 Euro pro Person erschwinglich für das, was man bekommt.
Welche Geheimtipps gibt es für Baden-Baden?
Die Florentiner Terrasse in der Altstadt, die Battertfelsen zum Sonnenuntergang und die selbstgebackenen Schnecken im Kloster Lichtenthal. Für einen Kaffee abseits der Touristenströme der Kaffeewagen in Lichtental oder der Tennisverein direkt an der Allee.
Kann man Baden-Baden gut zu Fuß erkunden?
Absolut. Die Innenstadt ist kompakt und fußgängerfreundlich. Für den Merkurberg, den Geroldsauer Wasserfall und das Alte Schloss braucht ihr aber einen Bus, ein Auto oder gute Wanderschuhe.
Was kann man bei Regen in Baden-Baden machen?
Baden-Baden ist eine perfekte Schlechtwetter-Stadt: Die Thermen sind bei Regen sogar noch stimmungsvoller, das Casino bietet Unterhaltung für Stunden, und die Museen sorgen für ein trockenes Kulturprogramm.
Lohnt sich der Besuch im Winter?
Unbedingt! Die Thermen im Winter sind ein Traum, der Weihnachtsmarkt gehört zu den schönsten der Region, und die verschneiten Wälder rund um Baden-Baden haben ihren eigenen Zauber.
Welche Ortsteile von Baden-Baden lohnen einen Besuch?
Neben dem Zentrum solltet ihr euch Lichtental (Kloster, Allee), Haueneberstein (Weingut, Dorfleben), Ebersteinburg (Burgruine mit Aussicht) und das Rebland (Neuweier, Varnhalt für Weinfreunde) anschauen. Jeder Ortsteil hat seinen eigenen Charakter.