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Wusstest du schon:
Mein Lieblingsmoment auf der B500: morgens früh, kaum Verkehr, Nebel über den Tälern und die Sonne bricht gerade durch. Das ist der Schwarzwald wie er wirklich ist.
Herzensmensch
60 km Länge, 15 Stopps, höchster Punkt 1.164 m. Die B500 überwindet auf ihrer Route rund 900 Höhenmeter, hin und zurück.
Zahlenmensch
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Schwarzwaldhochstraße in Zahlen
Schwarzwaldhochstraße B500: Die wichtigsten Facts auf einen Blick
Verlauf der Schwarzwaldhochstraße im nördlichen Schwarzwald
Die Schwarzwaldhochstraße zieht sich auf etwa 60 Kilometern durch den nördlichen Schwarzwald, zwischen 250 und 1.164 Metern Höhe. Wer sie einmal gefahren ist, versteht warum sie seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Touristenstraßen Deutschlands zählt.
Auf der gesamten Panoramastraße öffnet sich immer wieder der Panorama über die Schwarzwaldtäler, das Rheintal und bis ins Elsass zu den Vogesen. An klaren Tagen sieht man sogar das Straßburger Münster. Dazu kommen Highlights wie der Mummelsee, der Lotharpfad und seit 2014 der Nationalpark Schwarzwald, der sich zwischen Ruhestein und Bühlerhöhe direkt entlang der Hochstraße erstreckt.
Im Winter lohnt sich die B500 für Wintersportler besonders: Wandern, Schneeschuh-Touren und Langlauf: Die Höhenlage garantiert zuverlässig Schnee, mehrere Skilifte und ein ausgedehntes Loipennetz sorgen dafür, dass die Hochstraße auch in den Wintermonaten kein Stück langweilig wird.
1 Kloster Lichtenthal
Wer in Baden-Baden startet, sollte vorher noch einen kurzen Stopp einplanen: Das Kloster Lichtenthal liegt direkt am Ende der Lichtentaler Allee, mitten in der Stadt, und ist ein magischer Ort der Stille. Die Zisterzienserinnenabtei wurde bereits 1245 von Markgräfin Irmengard von Baden gegründet. Das Kloster hat eine ganz besondere Aura, da es über Jahrhunderte als Hauskloster und Grabstätte der Markgrafen von Baden diente und so fast jeden Krieg unbeschadet überstanden hat.
Heute ist das „Helle Tal“ (Lucida Vallis) ein lebendiges Zentrum. Besonders schön: Der kleine Fluss Oos fließt direkt durch das friedliche Gelände und sorgt für eine ganz beruhigende Atmosphäre. Offizielle Website: abtei-lichtenthal.de
2 Geroldsauer Mühle
Die Geroldsauer Mühle in Baden-Baden Geroldsau ist für uns der perfekte Startpunkt für jede Tour auf der B500. Das Gebäude ist ein echtes architektonisches Highlight: Seit der Eröffnung im Jahr 2015 gilt sie als das größte Weißtannengebäude Europas. Wenn man eintritt, umfängt einen sofort dieser wunderbare Duft nach Holz und eine wohlige, warme Atmosphäre.
Kulinarisch ist die Mühle ein echtes Statement. Die Küche ist extrem lecker und bietet eine tolle Auswahl, die weit über das Übliche hinausgeht. Gerade an den Wochenenden unbedingt reservieren. Website: geroldsauermuehle.de
Sandra & Alex vor der Geroldsauer Mühle
3 Geroldsauer Wasserfälle
Nur ein kleines Stück weiter wartet ein echtes Naturmonument: Die Geroldsauer Wasserfälle. Der Grobbach stürzt hier in ein malerisches Becken, umgeben von moosbewachsenen Felsen und einer fast dschungelartigen Atmosphäre. Besonders im Mai und Juni ist dieser Ort magisch, wenn die riesigen Rhododendren entlang der naturbelassenen Wege in voller Pracht blühen.
→ Hier geht es zum ausführlichen Artikel: Geroldsauer Wasserfälle
4 Aussichtsplattform Bühlerhöhe, die Hertahütte
Die Hertahütte ist für uns einer der absoluten Höhepunkte der B500. Die kleine Schutzhütte thront auf dem imposanten Falkenfelsen, direkt unterhalb der berühmten Bühlerhöhe. Von hier aus habt ihr einen der besten Weitblicke der gesamten Panoramastraße: Bei klarer Sicht schaut ihr über die gesamte Rheinebene bis zu den Vogesen. An besonders klaren Tagen ist sogar das Straßburger Münster zu erkennen.
5 Mehliskopf
Der Mehliskopf ist das Action-Zentrum der Tour. Wer nicht nur die Aussicht genießen, sondern sich auch bewegen möchte, ist hier genau richtig. Bekannt ist der Spot vor allem für seine Ganzjahres-Bobbahn, die sich spektakulär den Hang hinunterschlängelt. Aber auch der Klettergarten und die Abenteuer-Spielplätze machen den Mehliskopf zu einem Magneten für Familien. mehliskopf.de
6 Schwarzenbachtalsperre
Die Schwarzenbachtalsperre ist ein Bauwerk der Superlative und für uns einer der beeindruckendsten Stopps auf der Tour. Mit ihrer über 65 Meter hohen und 400 Meter langen Staumauer wirkt sie fast wie ein norwegischer Fjord mitten im Schwarzwald. Besonders toll: Die gesamte Staumauer ist begehbar und komplett barrierefrei, und das kostenlos.
→ Hier geht es zum ausführlichen Artikel: Schwarzenbachtalsperre
7 Hundseck
Das Hundseck ist ein geschichtsträchtiger Knotenpunkt auf 884 Metern Höhe. Für uns ist dieser Stopp der Inbegriff von echtem Schwarzwald, man kann hier direkt in die Kernzone des Nationalparks blicken und das weitläufige Wegenetz rund um die Badener Höhe erkunden. Busverbindung ab Baden-Baden ist vorhanden.
8 Sasbachwalden
Kurz vor dem Ruhestein zweigt eine kleine Straße ins Tal ab, und wer ihr folgt, landet in einem der schönsten Dörfer Deutschlands. Sasbachwalden beeindruckt mit Fachwerkhäusern, terrassierten Weinbergen der Ortenauer Weinstraße und einer Dorfkulisse die man eigentlich nur aus Gemälden kennt.
Im Herbst zur Weinlese öffnen hier die Straußenwirtschaften, kleine private Ausschankbetriebe die nur für wenige Wochen im Jahr geöffnet sind. Frischer Federweißer, Flammkuchen, Blick über die Weinberge, für uns einer der authentischsten Momente des gesamten Schwarzwalds.
9 Mummelsee
Der Mummelsee ist ohne Zweifel das Herzstück der Schwarzwaldhochstraße. Auf 1.036 Metern Höhe gelegen, ist dieser sagenumwobene Karsee ein absolutes Muss. Der See ist 290 Meter lang, 195 Meter breit und bis zu 17 Meter tief. Im Mummelsee leben keine Fische, weil das von der Hornisgrinde zufließende Moorwasser zu viel Schwefel und zu wenig Sauerstoff enthält.
Der Mummelsee-Rundweg ist nur ca. 800 Meter lang, barrierefrei und bietet an jeder Ecke neue Fotomotive.
10 Hornisgrinde & Grindelhütte
Die Hornisgrinde ist mit 1.164 Metern der höchste Berg des Nordschwarzwalds. Was diesen Ort so besonders macht, ist das faszinierende Hochmoor der Grinden. Da Autos streng verboten sind, herrscht eine wunderbare Ruhe. Der Panorama reicht über den gesamten Schwarzwald, die Rheinebene, die Vogesen und an klaren Tagen bis hin zu den schneebedeckten Gipfeln der Alpen. grindehuette.de
11 Ruhestein & Nationalpark Schwarzwald
Der Ruhestein auf 920 Metern Höhe ist für uns einer der bedeutendsten Stopps der gesamten B500, denn hier beginnt der Nationalpark Schwarzwald, Deutschlands jüngster Nationalpark, gegründet 2014. Das moderne Infozentrum direkt am Ruhestein erklärt die Geschichte und die Entwicklung des Nationalparks auf kurzweilige Weise. Von hier starten zudem einige der schönsten Wanderwege der gesamten Strecke.
12 Allerheiligen Wasserfälle
Direkt am Ruhestein zweigt die K5371 nach Oppenau ab. Die Allerheiligen Wasserfälle stürzen mehrstufig durch eine wildromantische Schlucht, eingebettet in die Ruinen des mittelalterlichen Klosters Allerheiligen. Eintritt frei, Parkplatz direkt am Eingang.
→ Hier geht es zum ausführlichen Artikel: Allerheiligen Wasserfälle
13 Lotharpfad
Zwischen Ruhestein und Kniebis liegt auf 927 Metern der Lotharpfad, benannt nach dem Orkan Lothar der am 26. Dezember 1999 in wenigen Stunden ganze Wälder niedergemäht hat. Was heute entlang des Pfades zu sehen ist, ist kein Schaden mehr sondern ein faszinierendes Naturschauspiel.
14 Kniebis & Ellbachsee
Kniebis liegt auf rund 1.000 Metern Höhe an der Kreuzung von B500 und B28. Direkt bei Kniebis liegt der Ellbachsee, ein ruhiger kleiner See, der im Sommer zum Verweilen einlädt und im Herbst ein unglaubliches Spiegelbild der umliegenden Wälder bietet. Im Winter verwandelt sich Kniebis in ein kompaktes Skigebiet mit Nachtloipe bis 22 Uhr.
15 Freudenstadt, Endpunkt der Schwarzwaldhochstraße
Nach rund 60 Kilometern auf der B500 endet die Route in Freudenstadt. Mit 219 mal 216 Metern hat Freudenstadt den größten Marktplatz Deutschlands. Wer noch Zeit hat: Freudenstadt liegt nur wenige Kilometer von Baiersbronn entfernt, dem Dorf mit den meisten Michelin-Sternen pro Quadratkilometer in Deutschland.
Häufig gestellte Fragen zur Schwarzwaldhochstraße
Wie lang ist die Schwarzwaldhochstraße?
Die Schwarzwaldhochstraße ist etwa 60 Kilometer lang und führt entlang der B500 durch den nördlichen Schwarzwald. Wir fahren sie von Baden-Baden aus, unser letzter Stopp ist Sasbachwalden.
Kann man die Schwarzwaldhochstraße mit dem Motorrad oder Roller fahren?
Ja, aktuell gibt es keine generellen Motorrad-Verbote auf der B500. Haltet euch aber strikt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen (meist Tempo 70), da regelmäßig geblitzt wird. Besonders als Roller-Fahrer, so wie wir, genießt man die Kurven bei diesem Tempo am besten.
Kostet die Schwarzwaldhochstraße Maut?
Nein, die B500 ist komplett mautfrei und für alle Fahrzeuge, PKW, Motorrad, Roller und Bus, kostenlos befahrbar.
Wann ist die beste Reisezeit für die Schwarzwaldhochstraße?
Die Panoramastraße zeigt sich von Mai bis Oktober von ihrer schönsten Seite. Für Wintersport, Langlauf und verschneite Märchenlandschaften sind Dezember bis März ideal. Unser persönlicher Favorit: Oktober, goldene Farben, kaum Touristen, perfekte Temperaturen.
Ist die Schwarzwaldhochstraße im Winter befahrbar?
Ja, die Tour wird geräumt und gestreut. Bei starkem Schneefall sind Winterreifen jedoch absolute Pflicht, da es in den Hochlagen (über 1.000m) extrem glatt sein kann. Für Motorräder und Roller ist die Strecke im Winter nicht empfohlen.
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